Beten für den Frieden in der Ukraine

Gemeinsames Friedensgebet in 2000 Gemeinden.

Bischöfin Beate Hofmann aus Kurhessen-Waldeck und Kirchenpräsident Volker Jung aus Hessen-Nassau haben angesichts der angespannten Lage gemeinsam zu folgendem Friedensgebet aufgerufen:

Was denkst du, Gott, über das, was geschieht.

Da in der Ukraine. Von Russland bedroht.

Du hast Gedanken des Friedens.

So sagt es die Bibel. (Jeremia 29,11)

Aber jetzt droht Krieg.

Und wir haben Angst.

Zu viel Bosheit und Sturheit.

Hass und Hetze.

Da wird einem schwindelig.

Wo gibt es Halt?

 

Wir kommen zu dir und bitten dich, Gott:

Pflanz deine Gedanken des Friedens ein

in die Köpfe der Mächtigen.

In die Herzen derer, die jetzt um Frieden verhandeln.

Gib Hoffnung und Zukunft.

Und klaren Verstand.

Damit Friede sich ausbreitet.

Dort in der Ukraine.

Und hier bei uns.

Amen.

 

Bereits am Donnerstag, den 27. Januar hatte der Heilige Vater auf seinem Twitter-Kanal um Gebete für den Frieden in der Ukraine gebeten: 

„Bitten wir, dass in dieser Region Brüderlichkeit herrsche und Spaltungen überwunden werden. Mögen die Gebete, die heute zum Himmel aufsteigen, den Geist und die Herzen der Verantwortlichen auf Erden berühren.“

Am darauffolgenden Tag schrieb er:

„Ein beharrliches Gebet führt einen allmählichen Wandel herbei, macht stark in Zeiten der Not, schenkt die Gnade, gestützt zu sein von dem, der uns liebt und uns immer schützt.“

Gebetstreffs auf Deutschlands Plätzen

Eine schöne Möglichkeit für das gemeinsame Gebet mit anderen Christen bietet auch eine private Gebetsinitiative aus dem römisch-katholischen Umfeld, die sich bereits seit Ende vergangenen Jahres auf Deutschlands Plätzen trifft, um jeden Mittwochabend um 18 Uhr gemeinsam zu beten. Am vergangenen Mittwoch waren 730 Orte mit geschätzt 10.000 Betern gemeldet. Woche für Woche werden es mehr Orte. Auch in anderen Ländern Europas und weltweit haben Gebetsinitiativen begonnen.