Das Phantombild des Paulus

Ein Bericht zum Gedenktag des christlichen Apostels.

Phantombild des Paulus

Der Gedenktag des Apostels Paulus wird am 25. Januar gefeiert. So könnte er nach einer Rekonstruktion von Experten ausgehen haben. Bild: commons.wikimedia.org

Wenn Pfarrer Dr. Jörg Mohn am Schreibtisch seines Arbeitszimmers im Pfarrhaus sitzt und dabei, wie so oft, eine paulinische Predigt vorbereitet, schaut er bei der Textmeditation gerne das Portrait des Apostels an und denkt nach: „Wie hast Du das gemeint, großer Meister? Worum ging es Dir? Was ist die Botschaft an uns?“

Ein Experte des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen erstellte im Jahr 2008 mit den Methoden der „Visuellen Fahndungshilfe" ein Phantombild des christlichen Apostels Paulus von Tarsus, dessen Gedenktag am heutigen 25. Januar gefeiert wird.

Der Historiker und Buchautor Michael Hesemann aus Düsseldorf hatte sich seinerzeit an das zuständige LKA gewandt und um „Amtshilfe" gebeten. Bereits 2003 hatte man seinem damaligen Ersuchen stattgegeben und mit der Anfertigung eines Phantombildes des christlichen Apostels Petrus ausgeholfen. Im Februar 2008 wurde nun mit den Methoden der ‚Visuellen Fahndungshilfe' ein weiteres Phantombild erzeugt.

„Die dargestellte Person wurde etwa zwischen 7 und 10 n. Chr. in Tarsus geboren und etwa 64 - 67 n. Chr. in Rom hingerichtet. Es handelt sich um den Apostel Paulus von Tarsus, so wie er nach historischer Quellenlage ausgesehen haben könnte (...) Vorlagen waren Zeichnungen, Beschreibungen und Bilder, die die historische Person des Paulus von Tarsus darstellten."

Quelle: humanistischer pressedienst (hpd), eigene Darstellung