Die Orgel

Kleines Schmuckstück mit feinem Klang.

Erbaut wurde die schöne Orgel 1963 von der Orgelbaufirma Förster und Nicolaus aus dem mittelhessischen Lich. Das Instrument hat eine barocke Disposition mit 21 Registern auf zwei Manualen und Pedal:

I Hauptwerk C
1. Prinzipal 8′, 2. Quintade 8′, 3. Oktave 4′, 4. Gedackt 4′, 5. Blockflöte 2′, 6. Mixtur IV-V, 7. Trompete 8′, 8. Krummhorn 8′ sowieVogelgeschrey und Zimbelstern

II Oberwerk C
9. Gedackt 8′, 10. Prinzipal 4′, 11. Rohrflöte 4′, 12. Nasard 2 2⁄3′, 13. Spitzflöte 2′, 14. Sifflet 1′, 15. Zimbel III, Tremulant

Pedal C–
16. Subbaß 16′, 17. Oktavbaß 8′, 18. Gemshorn 4′, 19. Rauschbaß III, 20. Fagott 16′, 21. Clarine 4′.

Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.

„Es gibt ein paar kleine, nette Besonderheiten, wie den sehr beliebten Zimbelstern und den „Vogelgeschrey". An der Orgel ist im Grunde fast jedes Werk darstellbar, besonders geeignet ist sie aber für frühbarocke Werke, z. B. von Buxtehude. Besonders gut gehen die Concerti von Bach/Vivaldi, Choralbearbeitungen Bachs sowie Trios und Triosonaten, die auf der Orgel ganz fantastisch klingen.
Was auch sehr gut spielbar ist und wovon ich regelmäßig Gebrauch mache sind jazzige Stücke aus dem Real Book of Jazz. Ebenso lässt sich improvisatorisch sehr viel machen, was sowohl für den Gottesdienst gilt, aber auch für die Improvisationskonzerte, wo von Gregorianik über Opernmusik bis hin zu Heino, den Simpsons, Queen oder der Tatort-Titelmelodie alles dabei sein kann.
Eine kleine, aber sehr feine und wohlklingende Orgel mit vielen Möglichkeiten. Nutzen Sie die Gelegenheit, sie einmal zu hören, sei es im Gottesdienst, bei den erwähnten Improvisationskonzerten oder auch bei Kinderorgelkonzerten, die sich auch für Erwachsene eignen."
(Kantor Clemens Bosselmann)